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29. SZENE OPENAIR 2018
Aug
02
Beginn of pre sale 06.11.2017 20:00
End of pre sale 02.08.2018 12:00
Tickets
Event details
29. Szen e Openair
Lustenau am Alten Rhein / 02. bi s 04. August 2018


Nach langem Warten ist es endlich soweit – die ersten Geheimnisse des 29. Szene Openair Festivals werden gelüftet.

Hiermit dürfen wir gleich 19 bestätigte Acts präsentieren. Darunter großartige Künstler wie BILDERBUCH und KRAFTKLUB, die das Szene Team schon seit ihren Anfangszeiten begleitet – von kleinen Konzerten im Carinisaal Lustenau bis zu ausverkauften Clubshows!

Guten Reggae und Rocksound gibt es von KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI, JEREMY LOOPS und MOTHER’S CAKE.

Ebenfalls deutlich erkennbar ist die junge Ausrichtung im weiteren Programm mit RIN, SXTN,
HER, NIMO, UFO361, MAVI PHOENIX, ZEAL & ARDOR und vielen mehr.

Das Programm ist damit aber noch längst nicht fertig. Am weiteren Programm wird in diesen
Sekunden bereits weiter gearbeitet.

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es außerdem aus dem Biersektor. Mit der neuen Fohrenburger
Partnerschaft konnte ein regionales Traditionsunternehmen gewonnen werden, welches dem
gemeinnützig veranstalteten Szene Openair auch in den nächsten Jahren die nötige Unterstützung gibt. Das Kultursponsoring der Brauerei Fohrenburger gibt dem Szene Openair die nötige Planungssicherheit und stärkt zudem den lokalen Aspekt und heimische Wertschöpfung des Festivals. Die Besucher dürfen sich auf Vorarlberger Biergenuss und viele coole Aktionen freuen!


BILDERBUCH * KRAFTKLUB * KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI * RIN * HER * JEREMY LOOPS * MOTHER‘S CAKE * SXTN * NIMO * UFO361 * MAVI PHOENIX * ZEAL & ARDOR * TURBOBIER * ADAM ANGST * LEONIDEN * MOON HOOCH * SCHÖNBRUNNER GLORIETTENSTÜRMER * SKI-SCHUH-TENNIS ORCHESTRA * und viel mehr!

ALLE BISHER BESTÄTIGTEN KÜNSTLER DES 29. SZENE OPENAIR FESTIVALS



ADAM ANGST (DE)
„Wer oder was ist eigentlich dieser Adam Angst?“
Ich sag dir, wer er ist. Adam Angst ist ein arroganter Drecksack! Er ist scheinheilig, er ist
überheblich und tut auch noch so als wäre er dein bester Freund! Such dir was aus: Er ist deine Ex-Freundin, der Call-Center-Agent, der dir das Abo berechnet, obwohl du nie zugestimmt hast, er ist der Rentner, der die Bullen ruft, wenn die Musik zu laut ist. Eigentlich ist er ‚ne richtig arme Sau. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit und auf der Suche nach sich selbst. Eigentlich… ist er genau so wie wir. Deutliche Worte + verzerrte Gitarren = Doch wieder nur Punkrock? Eben nicht!
Adam Angst beweist, dass Sozialkritik oder eine antifaschistische Haltung nicht gleichbedeutend sein muss mit plumpen Parolen wie „Scheiß Bullen, Scheiß Staat“. Es geht anders und es geht besser: Mit einer unmissverständlichen und präzisen Wortwahl, die nur so vor kleinen Details wimmelt. Nur wenige deutschsprachige Rockbands scheinen uns einzufallen, die sich den goldenen Stempel „Relevanz“ verdient haben. Adam Angst könnte so eine werden. Einige werden sich abwenden, die Anderen werden es lieben. Aber eines ist ihr Album ganz bestimmt nicht: Egal.
Und egal wird auch ihr Auftritt beim Szene Openair Festival 2018 nicht sein, wenn sie die ganze Crowd wegrocken werden!


BILDERBUCH (AT)
Der Erfindungsreichtum von Bilderbuch beschränkt sich nicht nur auf witzige ortneuschöpfungen und starke Bilder in ihren Texten („Ihr Sex On The Beach wird langsam warm“ – „I <3 Stress“), „Magic Life“, ihr aktuellstes Album. ist durch und durch ein visuelles Album. Dabei geht es nicht nur darum, in fetzigem Gwand und mit der richtigen Attitude aufzutreten: Bilderbuchs Ästhetik ist eine konzeptionelle – Artwork, Videos und das ganze Drumherum unterliegen einer durchdachten und stimmigen „Creative Vision“. Verwirklicht wird diese von Bilderbuch zu 100 Prozent independent – mit eigenem Label Maschin Records und Verlag, aber ohne Features, zusätzliche Autoren oder Komponisten. Auch live wissen Bilderbuch, die seit zwölf Jahren auf Bühnen stehen, wie man sich präsentiert: Punktgenaues Abliefern trifft auf eine ausgelassene Inszenierung, die nie überladen, aber immer mitreißend ist. Gerade „Magic Life“, das in der Studioversion manchmal minimalistisch, fast fragmentarisch daherkommt, vervollständigen und verfeinern Bilderbuch live auf eine Weise, die aus einem Konzert ein Erlebnis macht.
Bilderbuch sind mit ihrem vierten Album genau dort, wo sie gerade sein sollen – und wollen –
experimentierfreudiger und entspannter denn je. Nur „angekommen“ sind sie noch lange nicht.
Denn die Boys sind eben eine Band von und für Reisende: immer auf der Jagd, immer Richtung Zukunft, immer auf der Suche nach neuen Ideen, unbeschrittenen Wegen und: free Drinks. Auf eine spektakuläre Show von den Jungs darf man sich auf alle Fälle freuen – live beim Szene Openair in Lustenau!


HER (FR)
Noch während der Schulzeit lernten sich der halbdeutsche Victor und der französische Simon
2007 kennen, verbanden sich wie lange verlorene Brüder, begannen gemeinsam Musik zu machen, die gleichermaßen von der Old School Soul a la Otis Redding und dem Post-Yeezus Hip-Hop geprägt war, und gründeten HER 2015.
Der Erfolg folgte, als der Breakout „Five Minutes“ die „Shot on iPhone“-Kampagne von Apple
vertonte und schließlich über 6,7 Millionen Spotify-Streams generierte. Das Duo veröffentlichte ein Paar EPs Her Tape #1 und Her Tape #2, leichte Fanfavoriten wie „Quite Like“, „Union“ und „Her“ und sammelte über 20 Millionen kumulative Spotify-Streams. Die Jungs verschmolzen kunstvoll verführerische und provokante Visuals und verträumten New Wave Pop mit einem Jazz-Unterstrom und kreuzten den Globus, um die EPs zu unterstützen, einschließlich Wellen in den Staaten. Mittendrin, ohne dass es irgendjemandem bekannt ist, außer denjenigen, die ihm am nächsten stehen, verlor Simon im August 2017 einen langen, ruhigen und anstrengenden Kampf gegen Krebs. „We Choose“ war der erste Song, den wir als HER gemacht haben, und es ist der letzte Song, den wir mit Simon aufgenommen haben“, sagt Victor. Wir haben den Track tatsächlich geschrieben, als unsere vorherige Band zu Ende war. Es war eine Aussage über das Halten der Hoffnung und das Festhalten an dem, was man liebt. Wir arbeiteten jeden Tag an der Musik, und der Song sprach mit dieser Entscheidung, um weiterzumachen. Die Leute dachten vielleicht, seit dem Ende des letzten Projekts, dass wir einfach aufhören würden. Haben wir nicht. Ich glaube, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um „We Choose“ herauszubringen. Selbst wenn die Dinge schlecht laufen, gibt es immer Hoffnung. Es ist die Einleitung zu diesem nächsten Kapitel - hoffentlich hätte er es gewollt.


JERMEY LOOPS (ZAF)
Südafrikanische Good Vibes beim 29. Szene Openair! Von Kult-Live-Act-Status in seiner Heimatstadt Kapstadt bis hin zu einem Chart-Album im Inland - Jeremy Loops Karriere zeichnet
sich durch das Durchbrechen von Glasdecken aus. In einem internationalen Breakout-Jahr 2015 eröffnete er für Twenty One Pilots on the road, titelte eine ausverkaufte 30.000-Ticket-Tournee und veröffentlichte Musik, vor allem seine Single Down South, die in den wichtigsten europäischen Territorien Einzug hielt. 2017 eroberte er mit seinem natürlichen und super sympathischen Charme, beim ausverkauften Conrad Sohm Kultursommer-Konzert in Dornbirn, die Herzen der BesucherInnen. Auch beim 29. Szene Openair darf man sich auf viel gute Laune und südafrikanischen Flair einstellen!


KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI (DE)
Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi sind nach „Expedition ins O“ von 2013 mit ihrem zweiten Band-Studioalbum zurück und es geht darauf laut Peng „wieder um bestimmte Dinge (und auch Gefühle).“ Neben den Tentakel-typischen Sujets wie Wahnsinn, Erleuchtung oder skurrile Monster, wird auf „Das Nullte Kapitel“ unter anderem die Kreiszahl Pi auseinanderklamüsert, mit rasierten Igeln in einer irren Traumreise durch Spiegelkabinette gejagt oder die Menschheit nach und nach vom marodierenden Planeten gefegt. Surrealer Text trifft beschwippste Mitsing-Refrains, Metaebene trifft heimliches Augenzwinkern. Erstmals im Themen-Angebot: die klassische Liebes-Schmonzette. Produziert und aufgenommen wurde erneut im bandeigenen Berliner Studio, zusammen mit dem langjährigen Toningenieur der Band Jens Güttes. Galten die Tentakel mit ihrem musikalischen Kuriositätenkabinett aus Bürsten, Töpfen, Fahrradklingeln, Betonkübeln,
brummelnden Kontrabässen und präparierten Gitarren lange Jahre als die HipHop-Band mit den baufälligsten Instrumenten, haben sich auf der neuen Platte auch ein paar Synthesizer klänge eingeschlichen, die dem maroden Charme des Bandsounds eine abgespacte Note geben. Ordentlich rumpeln tut es natürlich nach wie vor.
Käptn Peng & die Tentakel von Delphi laden beim 29. Szene Openair zur Musikalischen Traumreise ein.


KRAFTKLUB (DE)
Wie fünf gute Freunde aus Chemnitz 2012 mit ihrem Debütalbum die komplette Republik aufmischten, das gab einem den Glauben an die anarchische Kraft guter Pop-Erzählungen zurück.
Seitdem haben Kraftklub ausverkaufte Tourneen und umjubelte Headliner-Shows auf Festivals
gespielt. Ihre Musik wurde mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet. Die Band etablierte
mit dem Kosmonaut ein eigenes Festival und veröffentlichte mit „Mit K“, „In Schwarz“ und dem aktuellen Album „Keine Nacht Für Niemand“ drei Nummer-eins-Alben in Folge. Letzten Oktober startete die Chemnitzer Band eine große Tour durch die Schweiz, Österreich und Deutschland.
Bereits wenige Wochen nach der Tournee-Ankündigung im März waren erste Städte wie Leipzig, Hamburg, Berlin und Dornbirn ausverkauft.
Keine Nacht für Lustenau! Da wird die Erde beben, wenn Kraftklub beim 29. Szene Openair so richtig Randale machen!


LEONIDEN (DE) - European Talent Exchange Program
Leoniden, namentlich die Brüder Lennart und Felix Eike, Jakob Amr, Djamin Izadi und JP Neumann, spielen gekonnt filigranes Indierock-Getänzel, schaffen einen sehnsüchtigen Hybriden aus Ausbruch und schwelgerischen Umdrehungen. Ihre Songs sind Blockbuster, eignen sich perfekt für den Soundtrack eines Godzilla-Films Ende der 90er. Nur dass ihr Monster mehr durch die urbanen Clubs wütet als sich durch Häuserschluchten zu fressen. Ihr Album ist eine über die Maßen euphorische Angelegenheit geworden, verbindet spielerisch Genres, die meilenweit voneinander entfernt schienen, ist eingängig und komplex zugleich, das Ergebnis von DIY-Spirit und der Kraft des Kollektivs. Leoniden klingt so wie sich eine gute Party anfühlt, oder, einfacher gesagt: schlichtweg atemberaubend – und darauf kann man sich beim 29. Szene Openair Festival in Lustenau gefasst machen!


MAVI PHOENIX (AT)
Die junge Österreicherin begann bereits mit 11 Jahren, als sie von ihrem Vater ein altes Macbook geschenkt bekam, ihren Produktionsstil zu entwickeln und ihren eigenen künstlerischen Weg zu gehen.
Während ihrer Zeit in einer englischsprachigen Schule lernte sie gleich mehrere Instrumente
und eine besondere Neigung zur Gitarre. David Bowie und Queens of the Stone Age waren dabei treue Begleiter. Deutschsprachige Texte waren für die Künstlerin mit syrischen Wurzeln nie eine Option. Rap Musik wurde zu einer der größten Einflussgrößen für Mavi Phoenix unverkennbaren Stil und ihrer selbstbewussten Attitude. Ende 2016 erschien mit Quiet, die erste Single aus ihrer kommenden Young Prophet EP auf ihrem eigenen Label LLT Records. Die Single stieg direkt in die Billboard US Viral Top 50 Charts ein, das dazugehörige Video feierte seine Premiere auf dem renommierten US Medium NYLON. Mit der Veröffentlichung ihres Albums „Young Prophet“ und Bestätigungen einigen der besten Festivals stehen die Zeichen gut, dass auch 2018 ein strahlendes Jahr für Mavi Phoenix und ihren einzigartigen Sound wird. Davon sollte man sich auf alle Fälle beim 29. Szene Openair in Lustenau überzeugen lassen!


MOON HOOCH (USA)
Wenn eine Band ein Aushängeschild dafür ist, die Kraft positiver Gedanken und Absichten in
die Realität umzusetzen, dann ist es das explosive Horn- und Percussion-Trio Moon Hooch. In
nur wenigen Jahren sind die Gruppe Wilbur, der Hornist Wenzl McGowen und der Schlagzeuger James Muschler von der New Yorker U-Bahn-Plattform zu Tourneen mit Künstlern wie Beats Antique, They Might Be Giants und Lotus übergegangen und haben ihre eigenen Headline-Shows in den wichtigsten Veranstaltungsorten des Landes verkauft. Auf „Red Sky“, ihrem dritten und bisher abenteuerlichsten Album, nutzt die Band alles, was sie von ihrer Wirbelwind-Reise gelernt hat, um ihren Sound zu neuen Höhen zu treiben, indem sie die rohe, transzendente Energie ihrer Live-Auftritte und die schlanke Raffinesse ihrer Studioarbeit zu einem einzigartigen, mitreißenden Gebräu zusammenführt, das Elemente von virtuosem Jazz, groovigem Funk und pulsierendem elektronischen Tanz vereint.
Vor der Kulisse des Alten Rheins in Lustenau wird Moon Hooch beim 29. Szene Openair das Publikum zum Tanzen bringen.


MOTHER‘S CAKE (AT)
„Das rumort gewaltig im Untergrund“, schreibt das Reeperbahn Festival über Mother’s Cake.
Und Recht haben sie. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 haben die beiden Studioalben Creation‘s Finest (2012/feat. Ikey Owens, Ex-Keyboarder von The Mars Volta, Jack White) und Love The Filth (2015) schon eine Menge Staub aufgewirbelt. Als „psychedelisch, progressiv, düster und absolut tanzbar und funky“ beschreibt das Eclipsed Magazin den Sound des Trios, Classic Rock kreierte kurzerhand das Genre „(Retro)-Crossover“ und SLAM schrieb von „oberster musikalischer Güteklasse“.
2014 erschien das Live-Album Off The Beaten Track, das perfekt die rohe, pure Energie ihrer
Shows einfängt, die auch schon etliche Rock-Größen aufhorchen ließ. Bands wie die Omar
Rodriguez Lopez Group, Deftones, Iggy Pop and the Stooges, Limp Bizkit, Wolfmother, Anathema, Pentagram, DeWolff, uvm. lassen Mother’s Cake genau wegen dieser Energie ihre Shows quer durch Europa und Australien eröffnen.
Mit ihrem neusten Album No Rhyme, No Reason werden sie beim 29. Szene Openair in Lustenau Psychodelic/Progressive-Rock Kaliber der Güteklasse A abliefern.


NIMO (DE)
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung seines Debütalbums „K¡K¡“ im Juni letzten Jahres,
Videos mit Klickzahlen im Millionenbereich und zwei Goldsingles startete Nimo letzten Herbst seine so gut wie ausverkaufte und gleichnamige Tournee. Über 19.000 Tickets wurden verkauft.
Nun gibt es für die Fans, die durch den großen Ansturm bei der aktuellen Tour leer ausgegangen sind die Chance, den 21-Jährigen live zu erleben und zwar in Lustenau auf dem 29. Szene Openair Festival.


RIN (DE)
RIN ist heutzutage in aller Munde, und es ist praktisch unmöglich, ihn und den Hype, der ihn
umgibt, zu übersehen. Nach der Veröffentlichung seines ultimativen Rap-Sommerhits „Bianco“, zusammen mit seinem Partner Yung Hurn, trat er bei der Fashion Week, dem splash!-Festival und der mit Spannung erwarteten Eröffnung der Hipster-Location Dandy Diner in Berlin auf. Lob verdient hat er sich auch schon früh in seiner Karriere von keinem Geringeren als den deutschen Hip-Hop-Legenden Haftbefehl & Xatar, sowie Shindy und Dexter, die um seinen Namen herum für Furore sorgten - einer, der sich nun zu einer lauten und klaren Botschaft entwickelt und mit seiner neuen Sommerhymne „Bros“ in die Welt getragen wird. Und die Botschaft lautet: RIN ist das nächste große Ding - klingt klischeehaft, aber in diesem Fall ist es eine wahre Geschichte.
Seine Debüt-EP „Genesis“, die 2016 vom internationalen Künstlerkollektiv Live From Earth veröffentlicht wurde, sorgte nicht nur für seinen ersten Online-Hype, sondern katapultierte ihn auch weit über die Grenzen und Stereotypen des heutigen Cloud-Rap-Universums hinaus. Überall in der gesamten Landschaft der deutschen Musikszene ist der Stuttgarter Rapper wirklich einzigartig.
Wir sind das Neueste, was der deutsche Rap derzeit zu bieten hat! sagt er stolz in einem
Interview mit VICE und schimpft weiter über die Wiederholbarkeit der Rap-Kultur in Deutschland.
Während einige Journalisten sich mit dem Dadaismus vergleichen, würde RIN selbst einfach
behaupten, dass seine Methode aus Spontaneität besteht und einfach das tut, was er will. Es hat wirklich keinen Sinn, den Stil von RIN zu klassifizieren: Er kreiert eine perfekte Mischung aus modernem Hip-Hop, brillanten Melodien, raffinierter Produktion und einem Hauch von Auto-Tune. Seine Musik gleicht jedoch nicht dem künstlich aufgeblasenen deutschen Rap, den wir gewohnt sind, sondern zeichnet sich durch intuitive Texte und eine gewisse Leichtigkeit aus, die in der Szene seit einigen Jahren sehr vermisst wird.
Nur ein weiterer von vielen Gründen, warum man in Zukunft sicher noch viel mehr von RIN hören wird. Das große Ding bzw. RIN sollte man beim Szene Openair nicht verpassen!


SCHÖNBRUNNER GLORIETTENSTÜRMER (AT)
Fröhliche Gesichter bei Alt und Jung, schunkelnde Paare und lautes Mitsingen in den Refrains – so stellt man sich waschechten Schlager vor. Doch bei den Schönbrunner Gloriettenstürmern ist etwas anders. Ihre mitreißenden Songs und das charmante Augenzwinkern gepaart mit einem Hybrid aus klassischem Schlager und Musikelementen aus Pop, Rock bis hin zu Hip-Hop, machen die zwei Wahl-Wiener zu einem Unikat. Sie sind polarisierende Pioniere des neu geformten „New Wave Chansons“, mit welchem sie dem Ersthörer in ein Wechselbad der Gefühle stürzen. Freude, Irritation, Scham, Glückseligkeit vereinen die Gloriettenstürmer in ihrer Musik und finden damit immer mehr Anhänger. Dieses Jahr brachten die Gloriettenstürmer ihre Liebes-Hymnen schon auf den unterschiedlichsten Bühnen zum Ausdruck – u.a. auf dem FM4 Frequency, dem Donausinelfest in Wien und spielten zudem in einem Meer aus Tränen das Finale beim Waves Vienna Festival.
Die zweite Single „Für immer du“ erscheint – wie das Single-Debut – über Sony Music Germany und entstand in Zusammenarbeit mit Benedikt Schöller und Timothy Auld von Truva Music, die den selbstgeschriebenen Songs der Gloriettenstürmer den perfekten Schliff Kitsch beigefügt haben.
Das ergreifende Video zeigt die Glorietten-Boys, verkörpert von ihren wie aus dem Gesicht
geschnittenen Vätern, in nostalgischer Stimmung – untermalt von einem herzzerreißenden
Ohrwurm mit Pop- sowie Schlageranleihen. Viel Spaß auf einer Reise durch die
unergründbaren Gefühlslandschaften junger Liebe, die einen Generations-übergreifenden
Nerv trifft.
Wer „Liebe, Love & Amore“ mit den Schönbrunner Gloriettenstürmern live zwischen
Freudentränen und Glücksgefühl erleben will, kann dies im August beim Szene Openair tun. Noch nie war Liebe so schön.


SKI-SCHUH-TENNIS ORCHESTRA (AT)
Das Ski-Schuh-Tennis Orchestra wurde im Jahre 2008 zu Ehren eines erfolglosen Einzelhandelskaufmanns gegründet. Dieser betrieb in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts das Sportwarengeschäft „Ski-Schuh-Tennis“ und scheiterte an seiner Neigung Bekannten und jenen die schlecht bei Kasse waren seine Produkte zum Einkaufspreis zu überlassen. Dies führte erst zu einer exponentiellen Zunahme seines Bekanntenkreises und schließlich zur Insolvenz des Handelsunternehmens.
Da wir dies nicht stillschweigend hinnehmen konnten, sahen wir es als unsere
Pflicht dem gescheiterten Gutmenschen unseren Tribut zu zollen. Zur Besetzung des Orchestras ist zu sagen, dass es keine gibt! Es ist eine Art Reggae-Ska-Balkan-Dub Open Source Projekt.
Jedes Geschöpf auf Erden ist dazu eingeladen die Botschaft des SSTO mit geballten Fäusten und Brennenden Herzen in alle Winde zu verbreiten. Die ersten perkussiven Paukenschläge des Orchestras werden von einer Ukulele, einem Akkordeon, einer Bass- und E –Gitarre, einer Klarinette, einem Saxophon und einer Trompete begleitet. Geleitet von den ekstatischen Bewegungen der tobenden Masse beim 29. Szene-Openair begibt sich das Orchestra auf eine Reise an Orte eurer Herzen, welche noch nie zuvor eine Band betreten hat. Ein pazifistischer Pflastersteinhagel der Gefühle entfacht das Feuer der Hoffnung!


SXTN (DE)
„Die Berlinerinnen Nura und Juju sind SXTN, sie rappen, und zwar richtig gut.“ (FAZ). Die Straße ist ihr Spielplatz. Mit ihrem aktuellen Video „Deine Mutter“ liefern sie ein Spiegelbild ihres derzeitigen Berliner Daseins zwischen ausgelassenen Partys und Dönerbuden. In ihren Songs befassen sich Juju und Nura mit ihrem Leben – mal wild, mal nachdenklich – aber immer ehrlich.
SXTN sind das Sprachrohr einer Generation, die sich keine Gedanken über Morgen macht und
den Moment in vollen Zügen auskostet.
Noisey bringt es auf den Punkt: „SXTN feiern im Video zu „Deine Mutter“ die Party, auf der du schon immer sein wolltest.“ Und auch mit ihrem neuen Album „Leben am Limit“ stiegen sie von null auf Platz acht der offiziellen deutschen Albumcharts ein, und zeigten damit einmal mehr was man alles erreichen kann. Ein Grund, die Mädels auf dem Szene Openair in Lustenau umso mehr und hart am Limit zu feiern!


TURBOBIER (AT)
Österreichs ultimative Rockband TURBOBIER Veröffentlichte ihr zweites Studioalbums „Das
Neue Festament“ Und das nicht irgendwie, sondern mit einem ganz lauten Korkenknall. Die
Amadeus-Award-Gewinner aus Wien-Simmering, die bisher den „Irokesentango“ tanzten - so
betitelten sie ihr Debütalbum - befinden sich nun auf einem Kreuzzug der bandeigenen Religion, (kurz) der „Bieristischen Glaubensgemeinschaft“. So verwandelt das Quartett nicht nur Radler in richtiges Bier -NEIN! - auch Ungläubige oder „mit sich Hadernde“ werden von Glaubensführer Marco Pogo in ein besseres bzw. fetteres Leben geleitet. An 365 Tagen im Jahr feiert TURBOBIER auf „Das Neue Festament“ eine mehr als ausufernde Party und schwört dabei auf „Die heilige Bierbel“. Als Weltrekordhalter im Massen-Dosenstechen und erfolgreiche Parteiführer der BPÖ (Bierpartei Österreichs) kennt man sich mit dem Feiern richtig aus, und weiß besser als alle anderen, wann man nicht mehr aufhören sollte. Ganz generell gilt wie immer das Band-Credo: Gib Arbeit keine Chance!
„Das Neue Festament“ ist ein actiongeladener Roman und lässt für die Zukunft keine Sekunde
mehr Arbeit zu. Und in welch’ andrem Dialekt - wenn nicht dem Wienerischen - lässt es sich so schön über‘s Tschechern, Drangln, Biaschtln und Tachinieren singen?
Um den TURBOBIER-Jüngern und Jüngerinnen die Möglichkeit des gemeinsamen Gebetes (oder besser gesagt: einer ausgelassenen Feier) zu geben, begibt sich die Band auf die Reise nach Lustenau zum 29. Szene Openair.


UFO361 (DE)
Wenn ein Kreuzberger Rap-Newcomer sämtliche Lokalpatrioten zwischen München und Hamburg dazu animieren kann, im Chor „Ich bin ein Berliner“ zu grölen, sich Haftbefehl sowie die 187 Strassenbande öffentlich als Fans bekennen und eine Berliner Schnauze den Trap-Sound von Atlanta an den Kotti hievt, dann lag das vor allem an Ufo361. Der sympathische Rumtreiber mit Dauergrinsen und Grillz UFO361 hat mit „Ich bin 2 Berliner“ einen standesgemäßen Nachfolger zu seinem Erfolgs-Mixtape vorgelegt – und damit so ziemlich das, was man gemeinhin einen Lauf nennt. Pünktlich zur ersten Headliner-Tour erschien sein drittes Mixtape: „Ich bin 3 Berliner“.
Alle 15 Konzerte der Ufo361 „Berliner“ Tour wurden bereits wenige Tage nach Tour-Ankündigung hochverlegt. München, Berlin, Hannover, Frankfurt am Main, Hamburg waren bereits nach wenigen Tagen ausverkauft. Aufgrund der hohen Nachfrage gab es etliche Zusatzshows. Trap Sound auf Auto Tune samt Grillz und Goldketten ist auf Deutsch bekanntlich eine mutige Kombination.
Den amerikanischen Südstaaten Lifestyle alá Future, Migos und Co. kann man natürlich kopieren, schwieriger wird es allerdings diesen auch zu verkörpern.
Ufo361 ist einer der wenigen deutschen Rapper die für genau das szenenübergreifend Respekt bekommen, sei es von Haftbefehl oder der 187 Strassenbande. 2018 erscheint sein Debüt-Album, dass er uns beim 29. Szene Openair zum Besten gibt.


ZEAL & ARDOR (CH/USA) - European Talent Exchange Program
„Nichts, was im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, ist so seltsam, undurchschaubar oder wunderbar wie Zeal & Ardor‘s Devil is Fine“, lobt das Rolling Stone. Die Kreation des schweizerisch-amerikanischen Songwriters Manuel Gagneux, Devil Is Fine, ist ein künstlerisches Artefakt wie kein anderes, eine Verschmelzung von Black Metal, Field Records, Delta Blues, Jazz, Ring Shouts, Music Box Melodien, glitchy Hip-Hop Beats, Soul und Gospel vereint im Dienste von The One With Horns. „Es ist das provokanteste, herausforderndste, innovativste und individuellste Album des Jahres, eine Aufnahme, die Genregrenzen verwischt und ein dunkles, teuflisches Universum erschafft. Es ist wie ein Spaziergang durch das Amerika der Sklavenzeit und eine Kettenbande in den Wäldern, die satanische Rituale praktiziert“, sagt Manuel Gagneux und gibt einen Einblick in die fesselnde Welt, die Devil Is Fine beschwört. Stellen Sie sich vor, Sklaven in Amerika hätten das Christentum abgelehnt und stattdessen den Satanismus angenommen, wenn sie, anstatt gezwungen zu sein, den Willen Gottes zu akzeptieren, sich für Trotz und Rebellion und die Macht des Satans entschieden hätten. Das ist die Welt, in der das Album verwurzelt ist.
Location
Festivalgelände Alter Rhein
6890 Lustenau, Schmitterstraße - Austria

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